Foto: Archiv berliner STARThilfe e.V.
Der Weg in den Spreewald mit dem STARThilfe-Bus war erstaunlich kurz. Bei der einzigen Pinkelpause auf einem Rastplatz sprang Nico aus dem Bus und rief: „Freiheit! Ich erlöse mich!“
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Nachdem wir in Lübben angekommen und einen Großeinkauf erledigt hatten, Jule die Milch vergessen hatte und noch mal rein rannte, kamen wir gegen 14 Uhr auf dem „Campingplatz am Großen Mochowsee in Lamsfeld“ an. Schnell bezogen wir unsere beiden geräumigen Bungalows. Die Männer in den einen, Betreuer und Frauen in den anderen. Hannes baute zwischen den Bungalows und dem Maisfeld sein Zelt auf.
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Beim Auspacken musste Sandra erschreckt feststellen, dass sie ihren Koffer mit einem kleinen Schloss verschlossen und den Schlüssel nicht mitgenommen hatte. Vergeblich versuchten es einige mit einer Haarnadel – bis unser Held des Tages Bernd innerhalb von ein paar Sekunden das Schloss öffnete.
Nach einer Pause trafen wir uns am späten Nachmittag wieder und gingen zu viert am See spazieren. Mike und Hannes waren ganz traurig, da Nico und Jule schon vorrannten und sie allein ließen. Die beiden konnten am See ganz lange ein rotes Eichhörnchen beobachten, was von Baum zu Baum hüpfte und sich sogar fotografieren ließ!
Foto: Archiv berliner STARThilfe e.V.
Zurück an den Bungalows begannen Mike und Hannes damit, Nudeln mit Bolognese zuzubereiten. Vorher mussten noch Salz und Pfeffer und ein großer Topf für 7 Leute besorgt werden. Während der Vorbereitungen bekamen wir Besuch von einer Nachbarskatze, die alle niedlich fanden und erstmal kuscheln mussten. Schnell wurden wir fertig an diesem Abend, denn als es zu dämmern begann, kamen sofort tausende von Mücken die uns piesackten. Das Fazit für das Tagebuch an diesem Abend: es gab keinen Regen!