Foto: Archiv berliner STARThilfe e.V.
Unser letzter Tag Vorort war sehr erlebnis- und abwechslungsreich. Nach einer anfänglichen Bus-Irrfahrt durch BURG auf der Suche nach einem Geldautomaten und dann auch noch unserem Zielort, kamen wir an einem idyllischen Ort an: dem „Barfusspark am Kurfürstendamm“ in BURG. Hier konnten wir mit unseren Füßen verschiedene Untergründe erspüren (Tannenzapfen, Glas, Sand, Steine …). Außerdem konnten wir Dinge ausprobieren: durchs kalte Wasser waten, mit den Zehen versuchen Gewichte auf einen Balken zu heben, mit Kreide zwischen den Zehen den Namen schreiben, balancieren auf einem wackligen Stoffband und vieles mehr. Bei einer kleinen Kaffee- und Eispause danach, konnten wir uns über dieses lustig-spaßige Ereignis austauschen.
Nun ging es weiter hinein in den tiefen Spreewald zu einer dort typischen Kahnfahrt. Eine Stunde ging es durch die kleinen Kanäle, gelenkt von einem sehr alten Fährmann mit viel Erfahrung (er macht diese Arbeit seit seinem 8. Lebensjahr) und seinen Informationen und sehr lustigen Geschichten über den Spreewald.
Foto: Archiv berliner STARThilfe e.V.
Der einzige Nachteil dieser gemütlichen Fahrt: tausende von Mücken, die nicht von uns lassen konnten. Der Fährmann sagte dazu: „Bei uns im Spreewald gibt`s `n Sprichwort: Schlag nie eine Mücke tot, denn dann kommen gleich 1000 zur Beerdigung!“
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Gleich danach kauften sich einige von uns gute Spreewälder Gurken oder ein Eis, futterten die selbst geschmierten Stullen und auf ging’s in Richtung Unterkunft. Dort wurde noch einmal gebadet, denn das Wetter war sonniger denn je.
Der letzte Abend sollte ein Grillabend werden. Bernd und Jule waren dran. Erstmal Holz sammeln für den Grill, diesen anschmeißen, um dann beim Grillen der ersten Leckereien zu bemerken, dass die Kohle nicht heiß genug ist. Also neue Kohle auflegen, sodass endlich richtig gegrillt werden konnte! Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Überraschung: Hannes und Jule entführten alle zum See, es wurden Fackeln angezündet und Hannes wurde zum Feuerspucker.
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Auch Bernd gelang es, mit den Bärlappsporen eine Stichflamme zu entfachen und alle waren beeindruckt. Nach diesem Highlight saßen wir alle noch gemütlich unterm Sternenhimmel, bis uns die Mücken ins Bett scheuchten.